2 Comments

  1. Claude-Alexander

    Schön, von Dir zu lesen, Kleiner!
    Ah, Insiderwissen zu München. Da kann ich möglicherweise sogar etwas beisteuern. Man hilft ja wo man kann. Also, das Leben in München. Für Dich wahrscheinlich erstmal entscheidend zu wissen: Es ist deutlich besser als in Köln 🙂
    Bist Du ein ausgesprochener Weißbieranhänger? Ich hoffe nicht, denn die Bayrisch, ja sogar die Münchner Braukunst hat noch so viel mehr zu bieten. Allseits bekannt dürfte Augustiner Edelstoff, umgangssprachlich einfach „Edelstoff“ genannt, sein. Sehr zu empfehlen. Oder das „normale“ Augustiner, also das helle Vollbier. Augustiner, nein, die zahlen mich nicht dafür, ist, soweit ich weiß, die einzige Münchner Brauerei, die noch in Privatbesitz ist. Sehr populär sind dort, wo ich lange gewohnt habe, die Biere der Schlossbrauerei Kaltenberg. Gut, die habe in „Bruck“ ja auch ihren Firmensitz und Ausschank. Dass man die ganzen Massenbiere eher meiden sollte, das brauche ich Dir als Bierfeinschmecker sicher nicht zu sagen. Löwenbräu, im Ausland häufig sehr beliebt und als Sinnbild des Bayrischen Bieres gesehen, kann man getrost vergessen. Der schlechte Ruf dieses Gebräus, umgangssprachlich „Lädschnbräu“ genannt, in der Region ist durchaus verdient. Du hast auf jeden Fall einiges zu tun, wenn Du alle erhältlichen Biere testen willst. Sollte Dir mal nach etwas anderem sein, dann gab es früher in Schwabing das „Haus der 111 Biere“. Bin mir nicht sicher, ob es noch existiert. Wer es schafft, alle Bier an einem Tag zu trinken, bekommt die Kneipe, hieß es. Völlig zu meiden ist das weltberühmte Hofbräuhaus, es sei den, man steht auf Touristenfallen.

    Wahrscheinlich wird man Dich schon darüber aufgeklärt haben, dass man offiziell seine eigenen Speisen in Biergärten mitnehmen darf. Frag mich mal welcher König das festgelegt hat. Wahrscheinlich ein Ludwig (Koseform: Wiggerl). Habe noch nicht nachgesehen, wo Deine derzeitige Wohnstätte liegt, aber der Biergarten im Hirschgarten (könnte Stadtteil Nymphenburg sein) ist sicher zu empfehlen.

    Erstmal abschließend bleibt mir zu sagen, dass Du, sofern Du Dich mit der teilweise stark ausgeprägten Arroganz mancher Einheimischer abgefunden und einen sehr gut dotierten Job hast, mit dem Leben in München tendenziell das große Los gezogen hast. Gratuliere nicht frei eines gewissen Neides.

    P.S. Die Weißwürscht vom VinzenzMurr san echt guad, obwoi’s a Kette is, und die Brezn vo da Hofpfisterei.

    P.S.S. Kennst Du den schon. Ein Müncher* sitzt mit seinem hellen Vollbier im Biergarten, als sich ein Ami mit seinem Dunklem zu ihm setzt. Das Glas zum Gruße anhebend sagt der Ami „To your health“, worauf der Münchner erwidert „To your dunkls“. (*Namen dem Autor bekannt 🙂 )

  2. Claude-Alexander

    Kann der Moderator bitte in meinem P.S.S. daraus P.P.S. machen und dem Müncher ein n schenken, damit er ein Münchner wird. Ist schon doof, wenn man (ich) nicht schreiben kann. Danke.

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